In Köln-Nippes entstand auf dem ehemaligen Güter- und Rangierbahnhof das erste CO2-freie Werk, es wurde auch als "das grüne Werk" betitelt. Es setzt neue Maßstäbe durch den Einsatz von regenerativer Energie, also Photovoltaik, Solarthermie und Geothermie. Das Wassermanagement ist ein geschlossener Kreislauf mit eigener Wiederaufbereitung. Lärmschutzmaßnahmen und elektrobasierte umweltfreundliche innerbetriebliche Mobilität ergänzen das Konzept. Transzulente Wandelemente können auch den Energieverbrauch bei der Beleuchtung reduzieren.
4 Werkgleise mit je 410 m Länge sind der Kern des Werkes. Somit können auch Doppeltraktionen und der 13-teilige ICE 4 gewartet werden. Dacharbeitsbühnen und Kräne befinden sich über jedem Gleis. Auf einem Gleis befindet sich eine Drehgestellwechseleinrichtung, mit der Drehgestelle und Radsätze getauscht werden können. In den benachbarten Werkstätten wie Schlosserei, Klimaprüfraum, Schreinerei und Elektrowerkstatt werden die Komponenten gewartet. Außerdem gibt es hier auch eine Ausbildungswerkstatt.
Auf dem Gelände um die Halle herum befinden sich eine Außenreinigungsanlage, eine Unterflur-Radsatz-Drehmaschine, eine Innenreinigungsanlage, eine Unterflureinigungsanlage sowie eine Radsatz-Diagnoseanlage und weitere Dispositionsgleise für kleinere Arbeiten.